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Jan Lutz besteht erfolgreich den Zugführer-Lehrgang

Sellnrod – Die Freiwillige Feuerwehr Sellnrod freut sich über einen weiteren Meilenstein in der Qualifikation ihrer Einsatzkräfte: Jan Lutz hat in dieser
Woche erfolgreich den Lehrgang zum Zugführer nach Feuerwehr-Dienstvorschrift 2 abgeschlossen.
Der mehrwöchige Lehrgang fand an der Hessischen Landesfeuerwehrschule statt und vermittelte umfassende Kenntnisse in den Bereichen Einsatzführung, Taktik, Gefahrenabwehr und Menschenführung. Mit dem erfolgreichen Abschluss darf Jan Lutz nun im Einsatzfall die Funktion des Zugführers übernehmen und somit mehrere Gruppen oder einen kompletten Löschzug leiten.
Die Aufgaben eines Zugführers sind vielfältig und anspruchsvoll. Sie umfassen unter anderem:
- die Erkundung und Bewertung von Einsatzlagen,
- das Festlegen einer geeigneten Einsatzstrategie,
- die Koordination mehrerer Fahrzeuge und taktischer Einheiten,
- die Sicherstellung einer reibungslosen Kommunikation,
- die Einteilung, Führung und Motivation der Mannschaft,
- sowie die Verantwortung für die Sicherheit aller eingesetzten Kräfte.
Damit trägt der Zugführer eine Schlüsselrolle im Einsatzgeschehen: Er trifft taktische Entscheidungen unter oft großem Zeitdruck und gewährleistet,
dass die Maßnahmen der Feuerwehr effizient und sicher umgesetzt werden.
Mit dieser Qualifikation erweitert die Freiwillige Feuerwehr Sellnrod ihre Einsatzkompetenz erheblich.
Die Kameradinnen und Kameraden gratulieren Jan Lutz herzlich zu diesem Erfolg und bedanken sich für sein Engagement.
Die stetige Aus- und Weiterbildung der Mitglieder ist ein wichtiger Bestandteil, um im Ernstfall schnell und professionell Hilfe leisten zu können.
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- Geschrieben von: GWE
Kirmes in Sellnrod - Info!
Viele haben schon gefragt:
Gibt es dieses Jahr am letzten Juli-Wochenende wieder eine Kirmes?
Die Antwort lautet leider: nein.
Die Kirmes im letzten Jahr war wirklich ein voller Erfolg – dank vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer und einem enormen Organisationsaufwand.
Doch genau dieser Aufwand ist nicht jedes Jahr zu stemmen.
Aber es gibt gute Neuigkeiten:
Das Kirmes-Orga-Team hat sich getroffen und einstimmig beschlossen:
👉 2026 wird es wieder eine Kirmes geben!
Mehr Informationen folgen natürlich rechtzeitig. Wer schon jetzt Lust hat, sich zu engagieren, darf sich gerne melden – jede helfende Hand zählt! 💪🎉

Euer Orga-Team..
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- Geschrieben von: GWE
Erste Feuerwehrfrau in Sellnrod mit Atemschutz-Zertifizierung

Hanna Knöß hat sich einer besonderen Herausforderung gestellt: Als erste Feuerwehrfrau der Freiwilligen Feuerwehr Sellnrod absolvierte sie erfolgreich die Ausbildung zur Atemschutzgeräteträgerin. Damit ist sie nun in der Lage, auch bei den gefährlichsten und unwegsamsten Einsätzen unter schwerem Atemschutz Hilfe zu leisten – dort, wo Hitze, Rauch, Enge und Dunkelheit den Einsatz besonders anspruchsvoll machen.
Der Weg dorthin verlangt nicht nur körperliche Fitness, sondern auch mentale Stärke, Teamgeist und das uneingeschränkte Vertrauen in den Trupppartner. Feuerwehrleute unter Atemschutz begeben sich oft in völlig verrauchte Gebäude, kriechen durch enge Räume, arbeiten unter extremen Temperaturen und müssen sich voll und ganz auf ihre Ausrüstung und ihren
Trupp verlassen können.
Voraussetzungen und Anforderungen
Bevor eine Feuerwehrkraft überhaupt zur Ausbildung zugelassen wird, muss eine umfangreiche medizinische Untersuchung (sogenannte G 26.3-Untersuchung) bestanden werden. Diese stellt sicher, dass Herz, Kreislauf und Lungenfunktion den hohen Belastungen standhalten können.
Im Rahmen der Ausbildung lernen die Teilnehmenden nicht nur den sicheren Umgang mit Atemschutzgeräten, sondern durchlaufen auch mehrere praktische und theoretische Prüfungen. Dazu gehört unter anderem:
- Belastungsübung auf der Atemschutzstrecke:
Hier müssen Feuerwehrleute unter realitätsnahen Bedingungen mit angeschlossenem Atemschutzgerät verschiedene Hindernisse überwinden – z. B. durch enge Röhren kriechen, auf Leitern steigen, enge Käfige passieren und dabei schwer tragen. Die Sicht ist dabei durch Masken stark eingeschränkt oder sogar künstlich vernebelt. - Leistungsnachweis auf dem Fahrradergometer:
Innerhalb von zehn Minuten muss eine festgelegte Leistung auf einem Ergometer erbracht werden – ebenfalls unter Atemschutz. - Theorieprüfung:
Neben der Praxis müssen Atemschutzgeräteträger*innen auch ihr Wissen über Gefahren, Einsatzgrenzen, Wartung der Geräte und Sicherheit im Atemschutzeinsatz unter Beweis stellen.
Mit viel Engagement, Disziplin und Durchhaltevermögen hat Hanna Knöß alle Anforderungen gemeistert – und ist nun die erste Atemschutzgeräteträgerin in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Sellnrod.
Herzlichen Glückwunsch, liebe Hanna, zu dieser beeindruckenden Leistung – von allen Kameradinnen und Kameraden der FF Sellnrod!
Dein Einsatz zeigt, dass Einsatzbereitschaft, Mut und Können keine Frage des Geschlechts sind – sondern des Willens, für andere da zu sein.
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- Geschrieben von: GWE
Große Abschlussübung zum Halbjahr: Zusammenarbeit von Einsatz- und Jugendfeuerwehr

Übungen – ob groß oder klein – sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Feuerwehrausbildung. Diesmal stand eine größere Halbjahresabschlussübung auf dem Plan: Gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Groß-Eichen und Sellnrod sowie der zugehörigen Jugendfeuerwehr wurde ein anspruchsvolles Szenario geprobt.
Dass die Übung so schweißtreibend werden würde, hatte wohl keiner der Jugendlichen geahnt – besonders bei den sommerlichen Temperaturen. Doch echte Brände machen keine Hitzepause, und der Umgang mit solchen Bedingungen gehört zur Realität der Feuerwehrarbeit.
Simulierter Scheunenbrand und Flächenbrand – voller Einsatz gefordert

Geübt wurde ein fiktiver Brand einer Lagerscheune sowie ein Flächenbrand. Dabei kamen auch Atemschutzgeräteträger zum Einsatz. Damit die Jugendfeuerwehr praxisnah mit üben konnte, wurden Attrappen von Atemschutzflaschen und FFP2-Masken als Ersatz für echte Masken verwendet. Auch wenn das natürlich nicht mit dem Tragen echter Geräte vergleichbar ist, kam man ordentlich ins Schwitzen – und genau das war gewollt.
Besonders realitätsnah wurde das Eindringen in ein „brennendes“ Gebäude sowie das Öffnen einer brandgefährdeten Zugangstür trainiert.
Im Ernstfall kann es beim Öffnen zu einem sogenannten "Flashover" kommen – eine plötzliche Durchzündung der Rauchgase. Daher erfolgt das Vorgehen ausschließlich in geduckter oder kriechender Haltung und mit besonderer Vorsicht. Der Löschangriff erfolgt dabei hintereinander – eine lebenswichtige Maßnahme, um im Ernstfall keine Kameradin oder keinen Kameraden im dichten Rauch zu verlieren.
(Siehe Bildimpressionen unten)
Flächenbrand: Grundlagen für die Jugendfeuerwehr
Beim Flächenbrand wurden verschiedene Methoden geübt. Ziel war es, der Jugendfeuerwehr die Grundlagen zu vermitteln. Ein Druckschlauch ist kein Spielzeug – er verlangt Kraft, Konzentration und Aufmerksamkeit. Auch das gezielte Einstellen des Strahlrohrs mit seinen verschiedenen Strahlarten will gelernt sein.
Teamgeist statt Heldentum
Bei aller Tatkraft steht die Disziplin an erster Stelle. Vor jedem Angriff muss klar sein, wer welche Aufgabe übernimmt. Doch eines hat sich einmal mehr bewährt: Kameradschaftliches Vertrauen ist das A und O. Im Ernstfall – ganz gleich aus welchem Ortsteil die Wehr stammt – muss sich jeder auf jeden verlassen können. Genau das soll auch der Jugendfeuerwehr vermittelt werden: Feuerwehrdienst ist kein Heldentum, sondern Teamarbeit!
Fazit: Gelungene Übung mit verdienter Erfrischung
Eine rundum gelungene Übung, die anschließend im Gerätehaus reflektiert wurde – inklusive verdienter, flüssiger Abkühlung!
Ein herzlicher Dank an alle Beteiligten:
FF Groß-Eichen / FF Sellnrod / Jugendfeuerwehr









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- Geschrieben von: GWE
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