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Ca. 100 Oldtimer-Feuerwehrfahrzeuge auf großer Sternfahrt durch Mittelhessen
Gestern war es wieder soweit: Der Verein für Historische Feuerwehrtechnik Landkreis Gießen, einer der führenden Organisatoren der größten Oldtimer-Sternfahrt Hessens, lud zur traditionellen Ausfahrt ein.


Mit etwas Verspätung und bei einer regelrechten Affenhitze setzte sich der beeindruckende Korso mit rund 100 historischen Feuerwehrfahrzeugen gegen 11:00 Uhr in Bewegung. Bereits am Vormittag hatten sich die Fahrzeuge auf dem EDEKA-Gelände und in den angrenzenden Bereichen des Industriegebietes in Lich aufgestellt.




Die Organisation einer solchen Veranstaltung mit über 100 Fahrzeugen und mehreren hundert Teilnehmern ist alles andere als einfach. Die Strecke führte durch zahlreiche Orte – unter anderem Lich, Laubach, Hungen, Grünberg, Buseck und viele weitere Gemeinden. Eine beeindruckende Route, auf der man selbst sonst kaum unterwegs ist.
An dieser Stelle möchte ich jedoch nicht nur den Organisatoren danken, sondern vor allem den unzähligen Menschen am Straßenrand. Sie warteten geduldig auf den langen Fahrzeugkorso, winkten begeistert zu und sorgten überall für eine fantastische Stimmung. In einigen Orten bauten die Freiwilligen Feuerwehren sogar Wasserstrahl-Brücken auf, um den Teilnehmern bei den hohen Temperaturen etwas Abkühlung zu verschaffen. Andernorts wurde spontan ein kleines Dorffest daraus. Besonders die vielen Kinder, die voller Begeisterung winkten und jubelten, zauberten uns immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Spätestens da wusste man: Die Teilnahme hat sich gelohnt!
Die Fahrt führte zunächst über den Marktplatz in Lich, wo jedes einzelne Fahrzeug vorgestellt wurde. Schnell wurde allerdings deutlich, dass der ursprüngliche Zeitplan bei einer so großen Anzahl an Fahrzeugen kaum einzuhalten war. So musste die erste Gruppe am Zwischenstopp auf dem Gallusparkplatz in Grünberg über eine Stunde auf die Weiterfahrt warten, während nachfolgende Gruppen bereits nach wenigen Minuten weiterfahren konnten.
Nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die historischen Fahrzeuge litten unter den extremen Temperaturen. Einige mussten unterwegs von Kameraden abgeschleppt werden.
Auch unser LF 8 der Freiwilligen Feuerwehr Sellnrod kämpfte tapfer gegen die Hitze und hielt bis kurz vor dem Ende der Rundfahrt in Lich durch. Dort entschieden wir uns jedoch, nicht mehr bis zum Kirmesplatz weiterzufahren, sondern direkt den Heimweg anzutreten.

Freunde – das war vermutlich die längste Fahrt meines Lebens von Lich nach Sellnrod. Teilweise ging es nur noch im Schritttempo voran, unterbrochen von mehreren "Cooldown-Stopps". Das Fahrzeug war durch die enorme Hitze derart aufgeheizt, dass sich vermutlich Dampfblasen im Kraftstoffsystem gebildet hatten. Mit viel Fingerspitzengefühl, etwas Glück und gekreuzten Fingern schafften wir es schließlich ohne Abschleppwagen zurück nach Sellnrod. Ob die Ursache ausschließlich die Hitze war oder vielleicht auch die Benzinpumpe beteiligt ist, werden wir nun in Ruhe überprüfen.
Trotz aller Strapazen bleibt eines in Erinnerung: Es war ein wunderschöner Tag voller Kameradschaft, beeindruckender historischer Feuerwehrtechnik und unzähliger begeisterter Menschen entlang der Strecke. Genau dafür lohnt sich dieses Hobby.
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- Geschrieben von: GWE
2026 Vatertag ist nicht nur zum feiern !

Heute wurde – wie bei uns schon traditionell üblich – vor den Feierlichkeiten zum Vatertag zunächst eine Einsatzübung durchgeführt. In diesem Jahr wurde dabei unser eigenes Feuerwehrgerätehaus zum „Übungsobjekt“.
Das doppelstöckige Gebäude stellt dabei bereits einige besondere Herausforderungen dar. Im oberen Bereich befinden sich Veranstaltungsräume mit Tischen, Stühlen sowie einem Küchenbereich. Hinzu kommt ein eher
enges und verwinkeltes Treppenhaus mit schmalen, fast wendeltreppenartigen Stufen. Durch die Gebäudehöhe entspricht der Ausgang des Treppenbereichs etwa dem eines zweistöckigen Gebäudes.
Für die Übung wurde einer der Veranstaltungsräume vollständig vernebelt, sodass die Sicht nahezu bei null lag.
Unter Atemschutz wurde anschließend ein Löschangriff simuliert. Dabei standen mehrere Herausforderungen im Vordergrund: das enge Treppenhaus, ausreichende Schlauchlängen und deren Verteilung sowie der Löschangriff unter nahezu vollständigem Sichtverlust.



Zusätzlich wurden mögliche Komplikationen berücksichtigt: So könnten sich Schläuche beim
Vorgehen oder Kriechen durch den Raum an Tischen oder anderen Einrichtungsgegenständen verfangen. Ebenso musste jederzeit damit gerechnet werden, dass sich verletzte Personen im Raum befinden könnten.
Eine Übung mit einigen anspruchsvollen Aufgaben also.
Nach Abschluss der praktischen Übung folgte – wie immer – die gemeinsame Einsatznachbesprechung. Hier wird offen besprochen, was gut funktioniert hat, wo Verbesserungspotenzial besteht und welche Dinge möglicherweise nicht optimal gelaufen sind. Solche Auswertungen sind ein wichtiger Bestandteil jeder Übung. Insgesamt wurde der Ablauf von allen Beteiligten als gelungen bewertet.


Anschließend konnte der Vatertag dann auch in geselliger Runde beginnen.
Gerade solche gemeinsamen Stunden sind für ein Team und die Kameradschaftspflege von großer Bedeutung.
Denn im Einsatz muss sich jeder auf jeden verlassen können – und aus einem Übungsszenario kann jederzeit realer Ernst werden.
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- Geschrieben von: GWE
150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Lollar – wir waren dabei
Am Sonntag, den 10. Mai 2026, feierte die Freiwillige Feuerwehr Lollar ihr 150-jähriges Bestehen. Bei herrlichem Wetter fand aus diesem Anlass eine große Kolonnenfahrt durch Lollar und die benachbarten Orte statt.
Insgesamt nahmen 40 Fahrzeuge teil, darunter das älteste Fahrzeug mit Baujahr 1941. Auch wir waren mit unserem LF 8 vertreten – als einziges Fahrzeug seiner Art in der Kolonne.

Gestartet wurde im Industriegebiet Lollar, wo zunächst die Aufstellung der Fahrzeuge erfolgte. Nach einem gemeinsamen Frühstück für die Teilnehmenden begann die Kolonnenfahrt.


Im Anschluss wurden die Fahrzeuge im Bereich der Feuerwehr Lollar sowie der angrenzenden Schule ausgestellt.

Neben historischen Fahrzeugen konnten die Besucherinnen und Besucher auch moderne Einsatzfahrzeuge, Spezialzüge des THW, der Johanniter und weiterer Hilfsorganisationen sowie Einsatzdrohnen bestaunen. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm bot viel zu sehen und auch Möglichkeiten zum Mitmachen, beispielsweise bei der Ersten Hilfe. Zudem konnten sich die Gäste über wichtige Themen informieren, unter anderem bei der Seelsorge.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Musikalische Unterhaltung durch eine Blaskapelle rundete den gelungenen Nachmittag ab.
Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lollar für die hervorragende Organisation und gratulieren nochmals zum 150-jährigen Jubiläum.
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- Geschrieben von: GWE
2026 Kirmes in Sellnrod
Das Programm steht:
Hier ein paar Kurzinfos zu den Hauptevents, natürlich gibt es auch das "Kirmes - Ausgraben" den Tag davor, dazu folgen aber später noch Info´s..
Los gehts mit dem Freitagabend:
Also mal die Schränke durchwühlen und Weiße oder Neon Klamotten heraussuchen,
denn die kommen bei Schwarzlicht besonders gut zur Geltung –
Seit kreativ und kommt zur Neon-Disco-Party!

Am Samstag gehts weiter, hier gibts 2 Highlights:
Die Band Brass-Solution aus Fulda, eine 10 köpfige Band wird für eine "Super" Stimmung sorgen!
Neu - es, wird eine Weinecke geben, für die, die es gemütlich mögen - Original Winzerweine werden angeboten.

Am Sonntag gibt es den altebewährten Frühschoppen,
mit Blassmusik - Laubacher Musikverein
und dem Gottesdienst zum Auftakt.

Wir freuen uns auf Euch, Euere Orga-Gruppe Kirmes 2026
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- Geschrieben von: GWE
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