Leitseite der FF
150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Lollar – wir waren dabei
Am Sonntag, den 10. Mai 2026, feierte die Freiwillige Feuerwehr Lollar ihr 150-jähriges Bestehen. Bei herrlichem Wetter fand aus diesem Anlass eine große Kolonnenfahrt durch Lollar und die benachbarten Orte statt.
Insgesamt nahmen 40 Fahrzeuge teil, darunter das älteste Fahrzeug mit Baujahr 1941. Auch wir waren mit unserem LF 8 vertreten – als einziges Fahrzeug seiner Art in der Kolonne.

Gestartet wurde im Industriegebiet Lollar, wo zunächst die Aufstellung der Fahrzeuge erfolgte. Nach einem gemeinsamen Frühstück für die Teilnehmenden begann die Kolonnenfahrt.


Im Anschluss wurden die Fahrzeuge im Bereich der Feuerwehr Lollar sowie der angrenzenden Schule ausgestellt.

Neben historischen Fahrzeugen konnten die Besucherinnen und Besucher auch moderne Einsatzfahrzeuge, Spezialzüge des THW, der Johanniter und weiterer Hilfsorganisationen sowie Einsatzdrohnen bestaunen. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm bot viel zu sehen und auch Möglichkeiten zum Mitmachen, beispielsweise bei der Ersten Hilfe. Zudem konnten sich die Gäste über wichtige Themen informieren, unter anderem bei der Seelsorge.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Musikalische Unterhaltung durch eine Blaskapelle rundete den gelungenen Nachmittag ab.
Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lollar für die hervorragende Organisation und gratulieren nochmals zum 150-jährigen Jubiläum.
- Details
- Geschrieben von: GWE
Einsatz und Erprobung eines Wasser-Pufferspeichers
Datum: 09. Oktober 2025
Ort: Sellnrod
Beteiligte: Feuerwehr Sellnrod und KAT-Gruppe Mücke
Am Abend des 9. Oktober 2025 trafen sich die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Sellnrod gemeinsam mit der KAT-Gruppe Mücke zu einer theoretischen Übungseinheit.
Thema war der Einsatz eines Wasser-Pufferspeichers bei Feld- oder Waldbränden.
Die Veranstaltung diente dazu, die Funktion, den Aufbau und die taktischen Einsatzmöglichkeiten eines aufblasbaren Pufferspeichers kennenzulernen. Mit Hilfe von Demonstrationsmaterialien wurde die Wasserverteilung, der Anschluss der Löschfahrzeuge sowie die Integration von Pumpen und Verteilern anschaulich erläutert. Eine praktische Übung mit echter Wasserbefüllung und Löschsimulation soll demnächst folgen, um die theoretisch gewonnenen Erkenntnisse auch im Realbetrieb zu erproben.
Ziel und Nutzen des Pufferspeichers
Ein Pufferspeicher für Waldbrände ist ein mobiler, großvolumiger Behälter, der als Zwischenlager für Löschwasser dient. Er wird in der Nähe des Brandortes aufgestellt, um eine kontinuierliche Wasserversorgung sicherzustellen – besonders dort, wo keine Hydranten oder offenen Gewässer vorhanden sind.
Die Befüllung erfolgt durch Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr, während das gespeicherte Wasser über Pumpen kontinuierlich an die Brandstelle abgegeben werden kann
.
Technische Umsetzung
Anhand des Schemas wurde die Verbindung zwischen den einzelnen Komponenten erläutert:
- 2 Dreifachverteiler (VT)
- 1 Pufferspeicher
- 1 autarke Löschpumpe
- C- und D-Schläuche
Zwischen zwei Dreifachverteilern wird eine Verbindung mit zwei C-Leitungen hergestellt, um einen Druckausgleich zu erzielen und die nachfolgenden Verbraucher gleichmäßig zu versorgen. Während des Löschangriffs kann gleichzeitig über einen Verteiler Wasser behutsam in den Pufferspeicher gefüllt werden.


Die autarke Löschpumpe kommt nur dann zum Einsatz, wenn:
- der Pufferspeicher ausreichend gefüllt ist und
- keine direkte Fahrzeugversorgung zur Verfügung steht (z. B. wenn ein Löschfahrzeug zur Neubefüllung den Einsatzort verlässt).
Über ein Saugrohr mit Filter wird das Wasser aus dem Speicher entnommen und in den zweiten Verteiler gepumpt. So kann ein unterbrechungsfreier Löschvorgang gewährleistet werden, auch wenn gerade kein Tanklöschfahrzeug Wasser liefert.
Erkenntnisse und Ausblick
Die theoretische Einführung zeigte, dass der mobile Pufferspeicher eine taktisch wertvolle Ergänzung bei Bränden in wasserarmen Gebieten ist. Besonders betont wurde die Bedeutung der koordinierten Bedienung der Verteiler sowie die Stabilisierung des Speichers während der Befüllung.
Die Feuerwehr Sellnrod und die KAT-Gruppe Mücke planen, das Konzept in einer praktischen Einsatzübung mit realer Wasserförderung und Löschsimulation weiter zu vertiefen.
Fazit
Der Wasser-Pufferspeicher bietet eine effektive Möglichkeit, Löschwasserversorgung und Einsatzsicherheit bei Vegetationsbränden zu verbessern.
Die gemeinsame Besprechung mit der KAT-Gruppe Mücke zeigte eindrucksvoll, wie durch Planung, Technik und Zusammenarbeit die Einsatzbereitschaft für künftige Herausforderungen gestärkt werden kann.

- Details
- Geschrieben von: GWE
Jan Lutz besteht erfolgreich den Zugführer-Lehrgang

Sellnrod – Die Freiwillige Feuerwehr Sellnrod freut sich über einen weiteren Meilenstein in der Qualifikation ihrer Einsatzkräfte: Jan Lutz hat in dieser
Woche erfolgreich den Lehrgang zum Zugführer nach Feuerwehr-Dienstvorschrift 2 abgeschlossen.
Der mehrwöchige Lehrgang fand an der Hessischen Landesfeuerwehrschule statt und vermittelte umfassende Kenntnisse in den Bereichen Einsatzführung, Taktik, Gefahrenabwehr und Menschenführung. Mit dem erfolgreichen Abschluss darf Jan Lutz nun im Einsatzfall die Funktion des Zugführers übernehmen und somit mehrere Gruppen oder einen kompletten Löschzug leiten.
Die Aufgaben eines Zugführers sind vielfältig und anspruchsvoll. Sie umfassen unter anderem:
- die Erkundung und Bewertung von Einsatzlagen,
- das Festlegen einer geeigneten Einsatzstrategie,
- die Koordination mehrerer Fahrzeuge und taktischer Einheiten,
- die Sicherstellung einer reibungslosen Kommunikation,
- die Einteilung, Führung und Motivation der Mannschaft,
- sowie die Verantwortung für die Sicherheit aller eingesetzten Kräfte.
Damit trägt der Zugführer eine Schlüsselrolle im Einsatzgeschehen: Er trifft taktische Entscheidungen unter oft großem Zeitdruck und gewährleistet,
dass die Maßnahmen der Feuerwehr effizient und sicher umgesetzt werden.
Mit dieser Qualifikation erweitert die Freiwillige Feuerwehr Sellnrod ihre Einsatzkompetenz erheblich.
Die Kameradinnen und Kameraden gratulieren Jan Lutz herzlich zu diesem Erfolg und bedanken sich für sein Engagement.
Die stetige Aus- und Weiterbildung der Mitglieder ist ein wichtiger Bestandteil, um im Ernstfall schnell und professionell Hilfe leisten zu können.
- Details
- Geschrieben von: GWE
Seite 2 von 5



e Freunde der FF-Sellnrod, 
