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Heute wurde – wie bei uns schon traditionell üblich – vor den Feierlichkeiten zum Vatertag zunächst eine Einsatzübung durchgeführt. In diesem Jahr wurde dabei unser eigenes Feuerwehrgerätehaus zum „Übungsobjekt“.
Das doppelstöckige Gebäude stellt dabei bereits einige besondere Herausforderungen dar. Im oberen Bereich befinden sich Veranstaltungsräume mit Tischen, Stühlen sowie einem Küchenbereich. Hinzu kommt ein eher
enges und verwinkeltes Treppenhaus mit schmalen, fast wendeltreppenartigen Stufen. Durch die Gebäudehöhe entspricht der Ausgang des Treppenbereichs etwa dem eines zweistöckigen Gebäudes.
Für die Übung wurde einer der Veranstaltungsräume vollständig vernebelt, sodass die Sicht nahezu bei null lag.
Unter Atemschutz wurde anschließend ein Löschangriff simuliert. Dabei standen mehrere Herausforderungen im Vordergrund: das enge Treppenhaus, ausreichende Schlauchlängen und deren Verteilung sowie der Löschangriff unter nahezu vollständigem Sichtverlust.



Zusätzlich wurden mögliche Komplikationen berücksichtigt: So könnten sich Schläuche beim
Vorgehen oder Kriechen durch den Raum an Tischen oder anderen Einrichtungsgegenständen verfangen. Ebenso musste jederzeit damit gerechnet werden, dass sich verletzte Personen im Raum befinden könnten.
Eine Übung mit einigen anspruchsvollen Aufgaben also.
Nach Abschluss der praktischen Übung folgte – wie immer – die gemeinsame Einsatznachbesprechung. Hier wird offen besprochen, was gut funktioniert hat, wo Verbesserungspotenzial besteht und welche Dinge möglicherweise nicht optimal gelaufen sind. Solche Auswertungen sind ein wichtiger Bestandteil jeder Übung. Insgesamt wurde der Ablauf von allen Beteiligten als gelungen bewertet.


Anschließend konnte der Vatertag dann auch in geselliger Runde beginnen.
Gerade solche gemeinsamen Stunden sind für ein Team und die Kameradschaftspflege von großer Bedeutung.
Denn im Einsatz muss sich jeder auf jeden verlassen können – und aus einem Übungsszenario kann jederzeit realer Ernst werden.
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- Geschrieben von: GWE
Am Sonntag, den 10. Mai 2026, feierte die Freiwillige Feuerwehr Lollar ihr 150-jähriges Bestehen. Bei herrlichem Wetter fand aus diesem Anlass eine große Kolonnenfahrt durch Lollar und die benachbarten Orte statt.
Insgesamt nahmen 40 Fahrzeuge teil, darunter das älteste Fahrzeug mit Baujahr 1941. Auch wir waren mit unserem LF 8 vertreten – als einziges Fahrzeug seiner Art in der Kolonne.

Gestartet wurde im Industriegebiet Lollar, wo zunächst die Aufstellung der Fahrzeuge erfolgte. Nach einem gemeinsamen Frühstück für die Teilnehmenden begann die Kolonnenfahrt.


Im Anschluss wurden die Fahrzeuge im Bereich der Feuerwehr Lollar sowie der angrenzenden Schule ausgestellt.

Neben historischen Fahrzeugen konnten die Besucherinnen und Besucher auch moderne Einsatzfahrzeuge, Spezialzüge des THW, der Johanniter und weiterer Hilfsorganisationen sowie Einsatzdrohnen bestaunen. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm bot viel zu sehen und auch Möglichkeiten zum Mitmachen, beispielsweise bei der Ersten Hilfe. Zudem konnten sich die Gäste über wichtige Themen informieren, unter anderem bei der Seelsorge.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Musikalische Unterhaltung durch eine Blaskapelle rundete den gelungenen Nachmittag ab.
Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lollar für die hervorragende Organisation und gratulieren nochmals zum 150-jährigen Jubiläum.
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- Geschrieben von: GWE


e Freunde der FF-Sellnrod, 