
Heute wurde – wie bei uns schon traditionell üblich – vor den Feierlichkeiten zum Vatertag zunächst eine Einsatzübung durchgeführt. In diesem Jahr wurde dabei unser eigenes Feuerwehrgerätehaus zum „Übungsobjekt“.
Das doppelstöckige Gebäude stellt dabei bereits einige besondere Herausforderungen dar. Im oberen Bereich befinden sich Veranstaltungsräume mit Tischen, Stühlen sowie einem Küchenbereich. Hinzu kommt ein eher
enges und verwinkeltes Treppenhaus mit schmalen, fast wendeltreppenartigen Stufen. Durch die Gebäudehöhe entspricht der Ausgang des Treppenbereichs etwa dem eines zweistöckigen Gebäudes.
Für die Übung wurde einer der Veranstaltungsräume vollständig vernebelt, sodass die Sicht nahezu bei null lag.
Unter Atemschutz wurde anschließend ein Löschangriff simuliert. Dabei standen mehrere Herausforderungen im Vordergrund: das enge Treppenhaus, ausreichende Schlauchlängen und deren Verteilung sowie der Löschangriff unter nahezu vollständigem Sichtverlust.



Zusätzlich wurden mögliche Komplikationen berücksichtigt: So könnten sich Schläuche beim
Vorgehen oder Kriechen durch den Raum an Tischen oder anderen Einrichtungsgegenständen verfangen. Ebenso musste jederzeit damit gerechnet werden, dass sich verletzte Personen im Raum befinden könnten.
Eine Übung mit einigen anspruchsvollen Aufgaben also.
Nach Abschluss der praktischen Übung folgte – wie immer – die gemeinsame Einsatznachbesprechung. Hier wird offen besprochen, was gut funktioniert hat, wo Verbesserungspotenzial besteht und welche Dinge möglicherweise nicht optimal gelaufen sind. Solche Auswertungen sind ein wichtiger Bestandteil jeder Übung. Insgesamt wurde der Ablauf von allen Beteiligten als gelungen bewertet.


Anschließend konnte der Vatertag dann auch in geselliger Runde beginnen.
Gerade solche gemeinsamen Stunden sind für ein Team und die Kameradschaftspflege von großer Bedeutung.
Denn im Einsatz muss sich jeder auf jeden verlassen können – und aus einem Übungsszenario kann jederzeit realer Ernst werden.
e Freunde der FF-Sellnrod, 
